Das Flussbad Rehsumpf


AKTUELLE VERANSTALTUNG

Mit Pauken und Trompeten ziehen wir am 6. Januar 2019, 15.00 Uhr in den Rehsumpf ein.

Es spielt das Bläserquintett der Musikschule Kurt Weill. 

Alle Vereinsmitglieder, aber auch interessierte Besucher sind zum Angrillen und Aufwärmen herzlich eingeladen. Die Gäste können sich über die Fortschritte der Sanierung informieren, Kabinen besichtigen und ihr Interesse für eine Miete anmelden.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und auf das neue Jahr 2019.


Das Gelände des ehemaligen Flussbades am Rehsumpf liegt mit der Dessauer Wasserstadt auf einer Insel in einem Bogen der Jonitzer Mulde. Es ist situiert in der Auenlandschaft. Seine Lage zwischen City und den suburbanen Ortschaften charakterisiert die einzigartige Stadtlandschaft Dessau-Roßlaus. Der Rehsumpf ist ein als Flora-Fauna-Habitat (FFH-Gebiet) ausgewiesenes Schutzgebiet, mit dem die EU zusammenhängende naturnahe Flächen herstellen will. So sind im Landschafts- und Vogelschutzgebiet des Rehsumpfs besondere Tier-und Pflanzenarten zu finden. Die Insel der Badeanlage an der Jonitzer Mulde und das Gebiet des Rehsumpf sind zudem Teil der denkmalgeschützten Kulturlandschaft des Dessau Wörlitzer Gartenreichs.


Der Verein “Rehsumpf” e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Gelände des Flussbades im Rosenthal an der Jonitzer Mulde und am Rehsumpf mit der zugehörigen Gebäudesubstanz, der Brücke und dem Schwimmbad (im folgenden verkürzt „Rehsumpf“ genannt) zu erhalten und wieder einer Nutzung zuzuführen. Dazu wurde am 16.8.2016 im Bauausschuss ein Moratorium erwirkt, mit der Maßgabe ein Konzept für die Instandhaltung und Nutzung der gesamten Anlage bis Ende

Oktober 2016 vorzulegen. Das Leitmotiv der Sanierung und Nutzung nimmt die Tradition der Lebensreform wieder auf: “Mehr Licht, Luft und Sonne” und interpretiert es für die Zeit des Klimawandels als “Mit dem Wasser leben”. Die Badeanlage soll wieder ein Vereinsbad werden und für die Zwecke in der Tradition der Lebensreform, der Erholung, des Spiels und Sports in freier Natur genutzt werden. Dazu sollen die Nutzungen, die auf dem Gelände vor dem Hochwasser 2013 da waren und sichtbar sind, aktiviert werden.