Die Flussbadeanstalt am Rehsumpf – eine Naturidylle an der Jonitzer Mulde


Das Flussbad am Rehsumpf in der Wasserstadt von Dessau-Roßlau ist einer der ältesten noch erhaltenen Flussbäder in Deutschland. Es wurde 1907 gegründet, in den zwanziger Jahren von Hugo Junkers mit Projekten wie dem Bau eines Vereinsheims unterstützt und in DDR Zeiten wurde es zum geselligen und sportlichen Treffpunkt. Hier lernten viele Dessauer schwimmen, feierten ihre Jugendweihe, Geburtstage und Hochzeiten. Doch nach der Wende und mit den Hochwasserschäden 2013 ging die Nutzung zurück. Das Bad verfiel. Jetzt, in einer Zeit der Renaissance der Flussbäder in Europa, setzt sich der Verein Rehsumpf e.V. für die Erhaltung und Instandsetzung der ältesten erhaltenen Flussbadeanlage in Deutschland ein. Die Anlage war vom Abriss bedroht und wird nun durch das Engagement des Vereins aus Hochwassermitteln sowie Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Lotto-Toto-Stiftung grundlegend erneuert. Das Flussbad wurde vom Land Sachsen-Anhalt ins Programm „Land der Moderne“ aufgenommen und damit die herausragende geschichtliche Bedeutung dieses Ortes als Zeugnis der Lebensreform gewürdigt. Ihre Ideen, Konzepte und Ihr Engagement sind gefragt. Machen Sie es wie Hugo Junkers und entwickeln Sie die Anlage am Rehsumpf zu einem attraktiven Ort der Erholung und der Geselligkeit Dessaus.



tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals am Sonntag dem 13. September 2020 von 10.00 bis 15.00 Uhr
Der Rehsumpf-Verein e.V. hat von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die bronzene Plakette für sein herausragendes Engagement bei der Sanierung der Badekabinen am Rehsumpf erhalten. Am Tag des offenen Denkmals wollen wir sie feierlich gemeinsam mit dem Stadtmarketing der Stadt Dessau um 10.00 Uhr anbringen. Den fröhlichen musikalischen Rahmen geben uns Franz Florian Kaßner am Akkordeon und Sophie Maren Vollmer an der Flöte.
Anschließend gibt es Führungen durch die Anlage, Besichtigung von Kabinen, Kaffee und Kuchen, Fassbrause und Fettbemmen sowie Liegestühle für unsere Gäste, damit sie den Ausklang des Sommers genießen können.

Programm
10.00 Uhr Musikalischer Auftakt mit Tanzliedern
Franz Florian Kaßner, Akkordeon und Sophie Mara Vollmer, Sopranblockflöte (Erste Preisträger des Bundeswettberbs „Jugend musiziert“)

10.15 Uhr Anbringung der Bronze-Plakette und Auszeichnung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für den Rehsumpf e.V. für die denkmalgerechte Sanierung an das Vereinsheim, Maren Springer Hoffmann, stellv. Amtsleiterin für Tourismus der Stadt Dessau-Roßlau


Anschließend gibt es Führungen durch die Anlage, Besichtigung von Kabinen, Kaffee und Kuchen


Wir leben immer noch in der Zeit von Corona, einer hochansteckenden Krankheit. Wir sind an der frischen Luft, das tut gut. Dennoch bitten wir alle Besucher des Geländes, Abstand einzuhalten, Hände zu desinfizieren und nur einzeln die Kabinen zur Besichtigung zu betreten.



Spendenaufruf

2019 schloss der Verein Rehsumpf e. V. mit der ersten Phase der Sanierung ab. Gemeinsam feierten wir die Einweihung des Junkers-Badehauses, der Badekabinen und der Ausstellung „Mehr Luft, Licht Sonne" zum Flussbaden an Elbe und Mulde. Das Interesse war groß.

2020 starten wir in die zweite Phase der Sanierung. Wir möchten eine Steganlage an der Jonitzer Mulde bauen und das Vereinsheim mit Kiosk und Saal dämmen, damit wieder Badespaß, Kultur und Geselligkeit am Rehsumpf einkehren.

Dafür benötigen wir auch Ihre Unterstützung.

Wir sammeln für die Eigenmittel von 15.000 Euro, die wir benötigen, um die öffentlichen Fördermittel zu erhalten. Für einen kleinen Verein wie den Rehsumpf e. V. ist das sehr viel.

Wir suchen 100 Spender, die jeweils 50 Euro geben.

Dann sind wir schon ein gutes Drittel weiter. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und die Spende ist absetzbar.

Seien Sie dabei !

 

 

Der Verein Rehsumpf e.V. freut sich über Ihre Spende.

Bankverbindung: Stadtsparkasse Dessau · IBAN: DE15 8005 3572 0115 0212 05

 



Der Verein “Rehsumpf” e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Gelände des Flussbades im Rosenthal an der Jonitzer Mulde und am Rehsumpf mit der zugehörigen Gebäudesubstanz, der Brücke und dem Schwimmbad (im folgenden verkürzt „Rehsumpf“ genannt) zu erhalten und wieder einer Nutzung zuzuführen. Dazu wurde am 16.8.2016 im Bauausschuss ein Moratorium erwirkt, mit der Maßgabe ein Konzept für die Instandhaltung und Nutzung der gesamten Anlage bis Ende

Oktober 2016 vorzulegen. Das Leitmotiv der Sanierung und Nutzung nimmt die Tradition der Lebensreform wieder auf: “Mehr Licht, Luft und Sonne” und interpretiert es für die Zeit des Klimawandels als “Mit dem Wasser leben”. Die Badeanlage soll wieder ein Vereinsbad werden und für die Zwecke in der Tradition der Lebensreform, der Erholung, des Spiels und Sports in freier Natur genutzt werden. Dazu sollen die Nutzungen, die auf dem Gelände vor dem Hochwasser 2013 da waren und sichtbar sind, aktiviert werden.